Zocker-Geld stinkt nicht

Im aktuellen Profil wird berichtet, dass Online-Glücksspiele in Österreich stark zunehmen, obwohl die meisten Anbieter illegal agieren, da nur die staatlichen Lotterien über "win2day" solche Glücksspiele anbieten dürfen. 17 illegale Anbieter, oft von Malta und Gibraltar operierend, bezahlen in Österreich legal Steuern und Abgaben - zwischen 2011 und 2017 immerhin 155 Millionen Euro.

Laut den Statistiken der Spielsuchthilfe Wien steigt die online-Spielsucht stetig. Laut dem järhlichen Bericht der Marktbeobachter Kreuzer und Fischer wuchs der vom Ausland aus betriebene Online-Glücksspielmarkt am stärksten.

Der eigentliche Skandal an der Sache: Es gibt keine staatlichen Maßnahmen gegen diese Unternehmen - keine Anzeigen, keine Verwaltungsstrafverfahren. Die Duldung von verbotenem, suchtgefährdendem Glücksspiel durch den Staat zur Erzielung von Steuereinnahmen ist nach der Rechtsprechung des EuGH nicht erlaubt.

Aber bedauerlicherweise interessiert sich die österreichische Jusiz nicht für die Rechtsprechung des EuGH.

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