Wenn Einkaufen zur Sucht wird - 25 % sind gefährdet

Laut einem Bericht in der Kronen Zeitung (sieh Link unten) wird krankhaftes Konsumverhalten vor allem bei jungen Österreichern immer mehr zum Problem: Dabei üben Schuhe für Frauen und Technik für Männer den größten Konsumdruck aus. Jeder Vierte gilt bereits als gefährdet.

 

Hingegen haben sich im Rahmen einer telefonischen Umfrage des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung (sog. "Kalke-Studie") österreichweit lediglich 68 Personen als Problemspieler bzw. spielsüchtig deklariert. Aus dieser Zahl wurde dann hochgerechnet, dass 1,1 % der Österreicher Problemspieler oder spielsüchtig wären.

 

Im Vergleich zur Kaufsucht ist Spielsucht in Österreich also ein verschwindend kleines Problem. Warum ist der Staat aber noch nicht auf die Idee gekommen, ein Monopol auf den Verkauf von Schuhen oder Handtaschen einzurichten?

Und wieso hält er gleichzeitig stur am alteingesessenen Glücksspielmonopol fest, wo er natürlich in der Lage wäre, auch ein für jeden offenes Konzessionssystem mit strengen Auflagen zu überwachen?

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Kommentar von Franz |

Weil sich der große Glückspielkonzern der auch Jahrzehntelang und mit schützenden Händen illegale Automaten in Wien betrieben hat nichts vom Kuchen wegnehmen lassen will.

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