Lotterien zahlten Silberstein 250.000 Euro Schadenersatz

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erschienenen Ausgabe berichtet, zahlte die Österreichische Lotterien GmbH dem Politikberater Tal Silberstein 2016 im Wege eines Vergleichs einen Betrag von 250.000 Euro. Wie berichtet hatte die Silberstein zuzurechnende Novia Management Limited mit Sitz in Malta Ende 2015 die Lotterien auf 822.000 Euro zuzüglich Zinsen geklagt.

 

Die Zeitrschrift Profil bringt die ganze Geschichte in ihrer aktuellen Ausgabe auf den Punkt:

"Von seiner sonderbaren Aura hat der Fall bis heute allerdings nichts verloren. Die Casinos-Austria-Gruppe - ein Glücksspielkonzern, an welchem der Staat beteiligt ist, in dessen Vorstand mit Bettina Glatz-Kremsner nun auch eine Stellvertreterin von ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz sitzt - verhandelte 2014 / 2015 in aller Stille eine Art Teilprivatisierung des heimischen VLT-Monopols. Und das mit einer maltesischen Gesellschaft, die einen früheren SPÖ-Bundeskanzler und einen ehemaligen Raiffeisen-Banker als Berater führte. Was 2016 die Petitesse von 250.000 Euro kosten sollte."

 

Lesen Sie hier den Bericht des Standard über den Vergleich sowie eine Presseaussendung der FPÖ, wonach diese dem Finanzminister 40 Fragen zu diesem Vergleich stellt:

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Kommentar von Franz |

Immer der gleiche Konzern, immer viele Berater & Politiker.
Aber Gott sei dank sind wir kein Korrupter und Verttenwirtschaftsstaat, denn es gibt ja die Korruptionsbekämfungsabteilung schließlich in Österreich.

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