Korruptionsverdacht: Westenthaler droht neue Anklage

Wie "Die Presse" gestern berichtete, gehen die Ermittlungen (Verdacht: Untreue, Vorteilsannahme), die gegen den ehemaligen FPÖ-/BZÖ-Spitzenpolitiker Peter Westenthaler laufen, derzeit in eine heiße Phase.

Beschuldigt würden außer Westenthaler auch der Ex-Chef des Glücksspielkonzerns Novomatic, Franz Wohlfahrt, der einstige Novomatic-Partner Peter Barthold und die Novomatic insgesamt - gemäß dem Verbands-Verantwortlichkeitsgesetzes.

Inhaltlich ginge es um zwei Punkte: Einerseits soll die Novomatic via Barthold-Firmen zwischen 2009 und 2014 monatlich Geld an Wesetenthaler geschleust haben. Die Übergaben habe Barthold selbst erledigt. Westenthaler und die Novomatic bestreiten dies. 

Andererseits sollen 2010 via Barthold 60.000 Euro Novomatic-Geld in Richtung steirischen BZÖ geflossen sein. Die Partei bestreitet, Wohlfarth spricht von einer Kulanzzahlung an Barthold in Höhe von Euro 50.000. Barthold sei in Geldnot gewesen, man habe ihn und nicht das BZÖ unterstützt. 

Wohlfarth und die Novomatic weisen alle Vorwürfe zurück.

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