Hetzportal - Anstiftung zum vielfachen Gesetzesbruch? Leserbrief!

© L.Klauser

Hetzportal - Anstiftung zum vielfachen Gesetzesbruch?

 In der Regel läuft das so ab:

Vom Hetzportal großartig als "Mystery Gambler" bezeichnete Personen, die keine Sachverständigen sind, bekommen Listen von Gastronomiebetrieben mit dem Auftrag "illegales Glücksspiel festzustellen". Sie erschleichen sich dann, wenn nötig, Kunden- und/oder Mitgliedskarten um auf Surfstationen oder handelsüblichen PCs Glücksspielseiten aufzurufen und den Betreibern der Lokale das Anbieten, Bereithalten usw von illegalem Glücksspiel zu unterstellen.

Dabei nehmen sie an elektronischen Lotterien teil und tätigen ihren Einsatz vom Inland aus. Sofern das österreichische Glücksspielgesetz anwendbar sein sollte, stellt dies einen Gesetzesbruch nach §52 Abs 5 GSpG dar:

 

         "Die Teilnahme an Elektronischen Lotterien, für die keine Konzession des Bundesministers für Finanzen erteilt wurde, ist strafbar, wenn die erforderlichen Einsätze vom Inland aus geleistet werden. Der Verstoß gegen dieses Verbot wird bei vorsätzlicher Begehung mit einer Geldstrafe bis zu 7 500 Euro, ansonsten mit einer Geldstrafe bis zu 1 500 Euro geahndet."

 

 Über diese Straftat wird dann ein missverständliches oder falsches Besuchsprotokoll (etwa mit unrichtigen Gerätebezeichnungen usw) erstellt. Nun kommt wieder das Hetzportal zum Zug. Dieses zeigt die Gastronomiebetreiber bei der Finanzpolizei und den Bezirksverwaltungsbehörden wegen illegalem Glücksspiel unter Beigabe des Besuchsprotokolls an.

All diese Gesetzesbrüche sind den Behörden wohl bekannt, haben sie doch eine perfekte Dokumentation in den Besuchsprotokollen. Wir, die Firma des Verfassers dieses Artikels, haben schon und werden weiterhin diese "Mystery Gambler" anzeigen. Letztendlich werden wir noch das Hetzportal in all diesen Fällen wegen Anstiftung zum Gesetzesbruch anzeigen und den Wahrheitsbeweis antreten.

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