Aktueller Leserbrief

Christa Fuchs: Ich war seit 30ig Jahren mit Leib und Seele Wirtin und am 31.Dezember war alles aus. Ich hatte einen gutgehenden Betrieb der am 1. Jänner wertlos war. Meine Lebensplanung ist Durcheinander gekommen, wollte den Betrieb meiner Tochter weitergeben das dann nicht mehr möglich war. Meine langjährigen Mitarbeiter musste ich entlassen. Die waren ganz Betroffen. Meine Damen sind alle um die 50 Jahre alt, sind jetzt beim AMS und haben keine Aussicht auf Arbeit. Habe meine Steuern und Abgaben immer pünktlich bezahlt wo ja die Gemeinde, das Land und der Bund verdient haben. Ich kann nicht verstehen wie man so über kleine Geschäftsleute drüber fährt. Alles unter dem Decknamen „Zum Schutze des Spielers“. Wenn nur mehr die „Großen“ das sagen haben, dann ist das ein Armutszeugnis für ganz Österreich!

Hatte nie Finanzamt schulden keine Krankenkasser schulden und nie Mietschulden. Meine Mitarbeiter habe ich korrekt behandelnd und war steht’s korrekt in meinem 30ig jährigen Geschäftsleben. Habe auch nirgendwo Förderungen bekommen und habe meine Caféhäuser mit sehr viel Arbeit und Herzblut aufgebaut. Ist es jetzt besser das es jetzt 4 Arbeitslose (nur von meinem Betrieb) mehr gibt und dem Steuerzahler Geld kosten?! Für die Finanzpolizei wäre es besser meiner Meinung nach, diesen Panama Papieren nachzugehen und die kleinen Wirte in Ruhe zu lassen die täglich einen Existenz Kampf haben.

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Mobile Navigation Anzeigen
Mobile Navigation Ausblenden