März 2018

Glücksspielinfo gegen Spielerinfo: SIEG!

Wir haben gewonnen! Das Oberlandesgericht Graz hat bestätigt, dass unsere Kritik an Spieler-Info und an Prof. Gert Schmidt berechtigt war und hat die Abweisung der Klage des Novomatic-Lobbyisten bestätigt! 

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Sima gegen Novomatic: 1:0 für Sima!

Nach der Betriebsschließung einer einzelnen Admiral Wettfiliale durch die MA36 versprechen die Lotteien jetzt in einem "Unterwerfungsbrief", in Zukunft nur noch in Absprache mit der zuständigen Stadträtin Glücksspielautomaten in der Stadt aufzustellen.

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Casinos-Aufsichtsrat zu gesprächig – Novomatic über Sazka verärgert

Wie der Standard berichtete, streiten die Aktionäre Sazka und Novomatic, und der neue, intern umstrittene Casinos-Chef Alexander Labak ist mit dem Geschäftsgang unzufrieden.

Was uns erschreckt: Labak meint, mit den Lotto-Produkten erreiche man die Jugend nicht! Das sagt wohl alles über den Jugendspielerschutz der Monopolisten ...

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Geschäftspolitik der Konzessionäre lässt Glücksspielmarkt wachsen

Die Casinos Austria und die Österreichischen Lotterien gaben in einer Pressemitteilung vom 15.03.2018 bekannt, dass sie im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals einen konsolidierten Umsatz von über 4 Milliarden Euro erwirtschafteten. Das Konzernergebnis konnte mit 101 Millionen Euro um 10,3 Prozent gesteigert werden und erreichte damit erstmals einen Wert von über 100 Millionen. Mit rund 622 Millionen Euro konnte auch bei Steuern, Abgaben und Beiträgen ein neuer Höchstwert markiert werden.

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Lingens Online - Glawischnig 2: Der Novomatic Coup?

Peter Michael Lingens, ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift Profil, vermutet in seinem Online-Blog, dass Johann Graf sich mit dem "Kauf" von Eva Glawischnig an den Grünen rächen und sie schädigen wollte, waren sie doch stets die massivsten Widersacher des Automatenglücksspiels. War dies tatsächlich Motiv für das Vorgehen der Novomatic, so wird der Plan aufgegangen sein, wie die Kärntner Landtagswahlen beweisen. 

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Admiral - behördlich versiegelt

Nachdem der Wiener Klubchef der Grünen, David Ellensohn, die Novomatic-Tochter Admiral Sportwetten wegen des Verdachts auf verbotene Livewetten angezeigt hat, ist laut Bericht auf www.meinbezirk.at die Wiener Stadträdtin Ulli Simma samt Polizeiaufgebot in das Admiral Ottakring einmarschiert, hat Geräte beschlagnahmt und den Betrieb behördlich geschlossen. An der Eingangstüre zum Lokal kleben nun amtliche Siegel.

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System der Moralprediger schafft sich selbst ab

Die ehemalige Parteichefin der Grünen, Eva Glawischnig, hat also seit Monatsbeginn einen neuen Job. So weit, so unspektakulär, würde sie nicht ausgerechnet bei jenem globalen Glücksspielkonzern anheuern, den sie seinerzeit als grüne Oppositionspolitikerin noch harsch für sein aggressives Polit-Lobbying und für das familienzerstörende Geschäftsfeld kritisiert hat. Aber so ändern sich wohl die Zeiten: Haben die Grünen 2016 noch Novomatic bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt, darf sich nun deren ehemalige Parteichefin „Verantwortungs- und Nachhaltigkeitsmanagerin“ des Großkonzerns nennen.

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Kartellhüter beobachten neue Strategie der Glücksspielbetreiber

Wie "der Standard" vor zwei Tagen berichtete, seien die Wettbewerbshüter auf das Vorgehen der Glücksspielkonzerne aufmerksam geworden. "Wir beobachten sehr wohl, ob sich dadurch Wettbewerbsbeschränkungen entwickeln", sagt eine Sprecherin auf Anfrage zur Einschätzung des Betriebs von VLTs in Wien. Sie verweist allerdings auch auf die Eigenverantwortung von Novomatic und der Österreichischen Lotterien: "Die Unternehmen unterliegen einer Selbstbeurteilung, wir gehen davon aus, dass sie sich kartellrechtlich gut beraten lassen." 

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Hoher Einsatz bei Glawischnigs neuem Arbeitgeber Novomatic

Der Glücksspielanbieter setzt beinhart eigene Interessen durch. Ein Konzern zwischen Politik, Profit und Staatsanwalt.

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Die Milliardäre hinter dem Geschäft mit dem Glücksspiel

Wie der Staat das Geschäft mit dem Glücksspiel aus der Hand gab. Und warum der Zugang zur Politik für die privaten Betreiber so wichtig ist.

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Der Glawischnigomat

Im Netz spielt es sich ab wie zu kaum einem Thema. Die Empörung über Glawischnigs Wandel ist groß und wird deutlich gezeigt.

Ihr erstes Interview nach ihrem Abgang vor 8 Monaten bei Fellner (siehe Link unten) ist eine Lobeshymne auf die Novomatic. Den Konzern-Chargon hat Glawischnig auch schon intus. Da ist etwa von "Entertainment", von "Responsible Gaming" und von "Steakholdern" die Rede. Nun ja, als Head of Corporate Responsibility muss das wohl sein. Neumann wird von ihr als integere Person (siehe dazu der unten stehende Link) bezeichnet, ihre Aufgabe wird es künftig auch sein, mit Behördenvertretern intensiven Kontakt zu pflegen, so Glawischnig.

 

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Der neue Arbeitgeber von Glawischnig

Leider ist es keine Satire, sondern peinliche Wahrheit: Die ehemalige Grünen-Chefin Eva Glawischnig geht zur Novomatic!

Fragt sich, für wen die Blamage größer ist: Für die Novomatic, die sich im "Schwarzbuch Kleines Glücksspiel" von den Grünen übelste Kritik ua für die Verbindungen zu Politik und Polizei, für den Einfluss auf die Gesetzgebung, für den Einfluss auf Sachverständige, für ihre aggressice PR-Arbeit oder für geübte Gesetzesumgehung gefallen lassen mussten und jetzt die damals Verantwortliche ins Boot holen? Oder für Glawischnig, die sich als Parteichefin der Grünen stets für ein Verbot des Kleinen Glücksspiels stark machte und jetzt ausgerechnet damit ihre Brötchen verdient. 

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